Von ITO-Sputtertargets über Bondplatten und Indiumdraht bis hin zu Lotpasten und CIGS-Rückständen – alle indiumhaltigen Fraktionen, die wir ankaufen.





Indium-Zinn-Oxid (ITO) Targets sind der wichtigste Ankaufsartikel. Sie werden in PVD-Beschichtungsanlagen eingesetzt, um transparente leitfähige Schichten auf Glas und Folien abzuscheiden. Nur ca. 30% des Materials landet auf dem Substrat – 70% bleiben als verwertbares Target zurück.
Bondplatten sind Kupfer-Trägerplatten, auf denen ITO-Targets mit Indium-Lot befestigt werden. Nach dem Targetwechsel verbleibt eine Indiumschicht auf der Kupferplatte mit erheblichem Materialwert.
Reines Indium – weiches, silbernes Metall. Handelsübliche Reinheiten: 4N5 (99,995%) für Standard-Anwendungen, 6N (99,9999%) für Halbleiter. Oft als Barren, kleine Ingots oder tropfenförmige „Tränen".
Indiumdraht (Dichtungsdraht, Spulenware) und Indiumfolie (Dichtfolie, Kontaktfolie) werden in der Vakuum- und Kryotechnik als Dichtungsmaterial eingesetzt – Indium bleibt auch bei extremer Kälte duktil und passt sich jeder Oberfläche an.
Stanzteile, Pads, Ringe aus Indium für effizienten Wärmeübergang in Elektronik und Leistungselektronik. Auch TIM-Pads (Thermal Interface Material) für Hochleistungs-Kühlung.
Indiumhaltige Lotpasten und Lotdrähte für Spezialanwendungen. Krätzen (Dross) – Schmelzreste und Oberflächenhäute aus Wellenlotanlagen und Handlötprozessen.
ITO-Pulver (Mischoxide), Indiumoxid (In₂O₃) und Filterkuchen aus Nassprozessen. Auch Sägeschlämme, Polierstäube und ITO-Stäube aus Absauganlagen.
CIGS (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid) aus der Dünnschicht-Solarproduktion. Abschnitte, Ausschuss, Prozessreste. Indium ist neben Gallium der wertbestimmende Bestandteil.
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